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Der zweite Tag der Familientagung
Trotz des vollgepackten Programms bewiesen zahlreiche Teilnehmer noch erstaunliche Ausdauer und Energie. Noch lange haben viele in der „Hudeklause” beieinander gesessen und miteinander geredet und einen schönen Abend verbracht. Für den heutigen Tag waren dann aber trotzdem alle wieder fit und munter.
Und so konnten Sie Dr. Sean Nader vom Behandlungszentrum Vogtareuth für seinen Vortrag volle Aufmerksamkeit schenken. Als Kinderorthopädie stellte er ausführlich die verschiedenen operativen Möglichkeiten in der AMC-Behandlung dar.
Dr. Nader kam in Begleitung seines Teams aus Vogtareuth, nämlich mit der Physiotherapeutin Tina Kastner, der Ergotherapeutin Barbara Schweiger und der Psychologin Andrea Brunner. Alle vier nahmen sich auch nach dem Vortrag viel Zeit für Einzelgespräche.
Danach war es wieder so weit, dass man sich entscheiden musste, ob man lieber den Vortrag der Sozialpädagogin und IGA-Schriftführerin Julia Gebrande über Resilienz hören wollte. Dort konnte man erfahren, wie Kinder trotz oder gerade wegen zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen werden können.
Oder man ging zum Vortrag von Carmen Wetzel, IGA-Mitglied und Logopädin aus Hamburg, die darstellte, welche Rolle ihr Fachgebiet bei der AMC haben kann. Besonders bei denjenigen, bei denen der Kiefer mit betroffen ist, sollte der Sprachentwicklung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Ebenfalls die Qual der Wahl hat man nun auch beim Nachmittagsprogramm: Julia Gebrande lädt zu einem Gesprächskreis für Eltern von AMC-Kindern des Typs 3 ein. Die besondere Situation der umfassend betroffenen Kinder stellt eine besondere Herausforderung für die Eltern dar, die ihnen jeden Tag viel Kraft abfordert.
Auf dem Weg zur eigenständigen und weitgehend unabhängigen Lebensführung kann ein Begleithund eine große Unterstützung sein. Das erläutern und demonstrieren an diesem Nachmittag Angela Beyer und Sabine Häcker vom Verein für Begleithunde e. V. aus Berlin sehr eindrucksvoll. Diese speziell trainierten Hunde können die Betroffenen bei vielen Dinge des Alltags wirksam unterstützen. Das beginnt schon bei einfachen Dingen, wie Gegenstände vom Boden aufheben.
Später am Nachmittag beginnt dann die Mitgliederversammlung auf der der Vorstand über die Aktivitäten seiner zurückliegenden zweijährigen Amtszeit berichten wird. Und natürlich finden die turnusmäßigen Wahlen statt.



