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Arthrogryposis multiplex congenita
Klaus Parsch1, Szymon Pietrzak2
1Orthopädische Klinik, Klinik am Olgahospital (externer Link), Stuttgart
2Klinika Orthopdii CMKP, Otwock, Polen
Zusammenfassung
Von 1975–2004 wurden 38 Kinder mit Arthrogryposis multiplex congenita betreut. Die angeborenen Gelenkkontrakturen verlangen oft aufwändige Eingriffe. Die Aussichten für selbstständiges Gehen sind bei der distalen Arthrogrypose groß. Dagegen bleiben bei Amyoplasie zeitlebens Hilfsmittel notwendig. Ziel aller Habilitationsanstrengungen sind selbstbewusste Erwachsene, die trotz ihrer Einschränkungen ihr Leben meistern. Die Hüftsituation variiert von einer weitgehend normalen Hüfte bis zur teratologischen Luxation. Deren operative Behandlung erreicht begrenzte Vorteile, aber kaum verbesserte Beweglichkeit. Die Kniekontrakturen werden aktiv behandelt, um eine verbesserte Sitz-, Steh- und Gehfähigkeit zu erreichen. Der häufige arthrogrypotische Klumpfuß verlangt ebenso wie der arthrogryposebedingte Schaukelfuß aufwändige konservative und operative Hilfen. Die Ellenbogenstrecklontraktur wird nach erfolgloser konservativer Therapie auf einer Seite operativ behandelt. Für die Schulter-, Hand- und Fingerkontrakturen existieren geringe konservative und kaum operative Verbesserungsmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Arthrogrypose, Teratologische Hüftluxation, Kniekontrakturen, Arthrogrypotischer Klumpfuß, Ellenbogenstreckkontraktur
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Quelle: Der Orthopäde 3/2007 (externer Link). Mit freundlicher Genehmigung des Springer Verlags.